Hinter den Kulissen: Sandra Hinte Beziehungs-Coach - Blauer Campus

Aktualisiert: 27. Sept 2018


"...Männern und Frauen helfe ich dabei, Klarheit für ihre aktuelle Situation

und die Zukunft zu gewinnen und endlich wieder leichter durch’s Leben zu gehen."


Foto: Sandra Hinte

Womit verzauberst Du die Welt?

Ich stehe Menschen zur Seite, die in ihrer Beziehung in einer Sackgasse gelandet sind, die ratlos sind, erschöpft und frustriert aufgrund ständiger (und meistens bereits lang anhaltender) Konflikte mit ihrem Partner und der damit verbundenen bedrückenden, angespannten oder gereizten Stimmung zwischen ihnen.


Diesen Männern und Frauen helfe ich dabei, Klarheit für ihre aktuelle Situation und die Zukunft zu gewinnen und endlich wieder leichter durch’s Leben zu gehen. Mit konkretem, alltagstauglichem Handwerkszeug für Kopf und Herz finden sie den Weg raus aus ihrer Beziehungskrise.



Berichte mal von einem typischen Arbeitstag. Was liebst du an deinem Tun?


Fotos_Julia Neubauer

Ob in meinen persönlichen oder den Online-Coachings: Der schönste Moment ist immer der, in dem meine Kunden erkennen und vor allem wirklich spüren, dass sie der Situation nicht hilflos ausgelie-fert sind.


Wenn sie ihre Ängste und hinderlichen Denk- und Handlungsmuster aufgelöst haben, ihre Werte und Stärken entdecken, eine Vision von dem entwickeln, wie sie Beziehung leben wollen, dann öffnen sich plötzlich viele neue Türen, sie kommen ins Tun, genießen den Wind der Freiheit, der ihnen plötzlich um die Nase weht und gehen selbstbewusst und -bestimmt ihren Weg.






Ist das, was du heute machst, schon immer dein Wunschberuf gewesen?


Foto:Sandra Hinte

Ja und nein ;-). Nach dem Abi habe ich Diplom-Pädagogik studiert, weil mich psychologische und zwi-schenmenschliche Themen schon immer interessiert haben. Allerdings kam dann doch alles anders: Während meiner Diplom-Arbeit entdeckte ich meinen Spaß an der Kreativität. Als sich die Gelegen-heit bot, gründete ich vor gut 20 Jahren eine kleine feine Werbeagentur. Zwei Jahre später wurde mein erstes von drei Kindern geboren, und meine Marketing-Tätigkeit ließ sich wunderbar in unser Familienleben integrieren.


Als ich mich nach 30-jähriger Beziehung von meinem Mann trennte, war klar, dass ich mich auch beruflich neu ausrichten musste und wollte: zum Einen zählte die Firma meines Ex-Mannes zu meinen wichtigsten Agenturkunden, und zum anderen spürte ich, dass es an der Zeit für einen Aufbruch war.


Und dann kam der richtige Impuls zur richtigen Zeit: Ich unterhielt mich mit jemandem über Beziehungsthemen (wie immer mit Leidenschaft und offensichtlich auch schon mit recht überzeugendem Erfahrungs- und Wissensschatz), und mein Gegenüber fragte mich: „Warum machst Du das eigentlich nicht beruflich, Sandra?“. Klick hat’s gemacht, und einige Tage später schaute ich mich nach einer passenden Coaching-Ausbildung um, um anderthalb Jahre später mit meinem Blauen Campus an den Start zu gehen.



Was sind deine größten Herausforderungen in Bezug auf Deine Talente und dein Business und wie gehst Du damit um?


Man braucht einen seeehr langen Atem, um sich „da draußen“ einen Namen zu machen und einen Experten-Status aufzubauen. Das hatte ich am Anfang definitiv unterschätzt. Ich bin von meiner Arbeit als Coach überzeugt (und meine Kunden geben mir zum Glück recht ;-)) und dachte etwas blauäugig, es müssten doch alle Menschen merken, dass ich ihnen helfen kann. Tja, dem war leider nicht so.


Mit ein paar Flyern und einer Website ist es nicht getan, sondern es geht um Netzwerken, die Leute da abholen, wo sie stehen, ihnen viel von einem selbst zeigen, immer wieder passende Angebote entwickeln usw.


Ich mag Tätigkeiten, die irgendwann „fertig“ sind (deshalb liegt mir z.B. Gartenarbeit nicht – kaum hat man die Rosen geschnitten und den Rasen gemäht, geht’s auch schon mit den Hortensien und dem Unkraut weiter). Im Coaching klappt das wunderbar dadurch, dass ich generell nur nachhaltige Programme anbiete, also keine Einmal-Sitzungen, haben meine Kunden am Ende ihr anfangs formuliertes Ziel immer erreicht. Beim Marketing ist das anders: Hier gibt es lediglich Zwischenziele, und eine Runde folgt nach der anderen. Ja, der lange Atem in Sachen Marketing, das ist tatsächlich nach wie vor meine größte Herausforderung.


Was sind deine Visionen / Ziele für die nächsten 3 Jahre?


Foto: Sandra Hinte

Im Oktober geht mein Online-Kurs „Blue Map – Dein Navigator durch Konflikt und Krise“ an den Start. Das ist zweifellos das vierte Baby meines Lebens. Die Blue Map ist ein einzigartiges Tool auf 26 x 84 cm, mit dem man jeden Konflikt und damit auch Krisen überwindet. Im gleichnamigen Kurs lernt man, wie es angewendet wird. Das ist also mein Nah-Ziel.


Meine längerfristige Vision ist es, dass irgendwann alle Menschen eine Blue Map bei sich zuhause hängen haben ist das zu hoch gegriffen ;-)? Daher könnte ich mir beispielsweise auch vorstellen, die Blue Map anderen Coaches für ihre Arbeit mit Klienten anzubieten.


Dafür bräuchte es ein Lizenzkonzept, eine kleine Ausbildung und einiges mehr. Darüber mache ich mir nächstes Jahr Gedanken.


Lernen aus Erfahrung: Deine ganz persönlichen 2 Tipps für begabte Frauen, die sich (noch) nicht trauen, ihre Begabung im Business zu leben.

Ungeduld und Perfektionismus – das sind zwei meiner Charaktereigenschaften, von denen ich ge-merkt habe, dass sie zwar einerseits wertvoll sind, um weiterzukommen … mich aber gleichzeitig genau daran hindern, dann nämlich, wenn sie Richtung Druck und Angst kippen. Deshalb lege ich allen Frauen, die mit ihrer Begabung durchstarten möchten, zweierlei ans Herz:


1.: Geht einen Schritt nach dem anderen. Wenn man ein Ziel vor Augen hat und alles, was es auf dem Weg dorthin umzusetzen gilt, auf einem Haufen sieht, erschlägt das einen … und im blödsten Fall fängt man gar nicht erst an. Also teilt Euch Eure Reise in kleine realistische Abschnitte auf.


2.: Wenn etwas zu 80 % gut (genug) ist: Geht raus damit! Es muss nicht perfekt sein. Eurer Website fehlen noch zwei Seiten? Geht online! Ihr bräuchtet vielleicht noch diese eine Zusatzausbildung zu Thema XY? Fangt trotzdem schon an! Mir liegen z.B. Live-Interviews nicht so (wobei: so langsam fängt’s an, Spaß zu machen;-). Es ist von Natur aus nicht wirklich mein Ding, vor vielen Menschen zu sprechen. Aber was soll ich sagen? Meine „Verhaspler“ sind genau das, auf das ich immer angespro-chen werde – und zwar positiv („Das war ja witzig! Und macht Dich sympathisch und authentisch, Sandra“).


An alle begabten Frauen: Traut Euch! Es gibt genügend Leute da draußen, die genau auf diese eine Sache warten, die Ihr anzubieten habt.


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